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Bericht: Hockenheim 2005 Sandra Härtenstein
13 . April 2005

1000 km Hockenheim / Ostersamstag

Oster-Samstag, wie immer funktionierte die Verdauung nach dem Griechen hervorragend. Nach einem kurzen Frühstück führte unser Weg wieder direkt ins Motodrom. Zuerst wurden die Erkennungsbänder für Mechaniker und Fahrer verteilt. Alles wurde genaustens vorbereitet, jedes Werkzeug hatte seinen Platz. Der erste Fahrer, Craig, war startklar und schon verliessen Pilot und Betreuer die Box Richtung Park Fermé.


Punkt 8:00 Uhr wurden die ersten Fahrer aufgerufen Ihre Motorräder zu satteln und auf ging es in die erste Runde der 1000 km.


Beide Fahrer absolvierten vier Turns. Jedes mal sind das ungefähr 24 Runden in ca. 50 Minuten.
 

Bei jedem Fahrerwechsel kamen dann auch unsere Mechaniker zum Einsatz. Einmal volltanken bitte. Neue Pneu montieren, Bremsbeläge wechseln, die Kette muss geschmiert werden das Öl wird kontrolliert und nachgefüllt. Ist alles noch intakt was scheint nicht so zu sein wie sonst. Alles soll so schnell wie möglich ablaufen, die Mechaniker müssen auf alles gefasst sein und jederzeit exakt arbeiten. Ausserdem sollten sie auf alles ein Auge haben. Kein einfacher Job mit viel Verantwortung.

An dieser Stelle ein riesen Dankeschön an Roger, Padi, Toni, Adrian. Nicht zu vergessen auch unser Boxenmauerluder Peter. Dieser hat tapfer an der Mauer ausgeharrt, die Zeiten gemessen und bei jedem Fahrerwechsel Bescheid gegeben.



Beim letzten Turn von Craig setzte dann auch der Regen ein. Die Strecke zuerst noch recht trocken war auf einmal richtig nass. Das Tempo musste gedrosselt werden. Rico war dann für seinen letzten Turn auch ganz auf Regen eingestellt. Mit seinem schnittigen Regenkombi ganz in Silber. Der Wechsel klappte reibungslos. Craig hatte jedoch einiges an Nässe abgekriegt. Leder, Handschuhe, Stiefel, Unterwäsche alles total durchnässt. Zum Glück hatte er seine zweite Ausrüstung dabei. Also, alles ausziehen und neu einkleiden. In der Zwischenzeit wurden die Handschuhe von Manf und Köbi liebevoll mit dem Heissluftföhn grilliert.
Natürlich wurde auch das Boxengeschehen in vollen Zügen genossen. Unsere Besucher wurden mit Steaks und Würsten verwöhnt. (Danke an den Spender Rico) Dazu servierten wir Geni’s Bauernbrot (auch hier einen Dank dem Spender) Diverse Kuchen und Getränke inklusive Kaffee dank Rogers Macchina waren ebenso vorhanden.

Sobald die geforderte Rundenzahl erreicht war wurde unser Geburtstagskind Rico mit seinem heissen Stuhl ins Park–Fermè geleitet. Das Motorrad liebevoll vor dem Regen geschützt zurückgelassen hatte unser Fahrer es dann sehr eilig. (Die Blase drückte)
Danach war erst mal Erholung angesagt. Da wir erst als letzte Gruppe mit dem Sprintrennen an der Reihe waren.



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