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Wie eigentlich jedes Jahr gute Laune, Spass und viel zu viele Kalorien. Südtirol an Auffahrt, 24./27. Mai 2001 |
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'Was kann es bloss sein' fragen sich bestimmt einige, dass jedes Jahr über 2 Dutzend MRT'ler nach Kaltem ins Südtirol fahren. 'Gibt's da vielleicht etwas gratis?' Na klar, gute Stimmung und gemütliches Beisammensein. Was wir in diesem Jahr so alles erlebten, probier ich mal etwas zusammenzufassen. Eines schon mal vorne weg, so gut wie live miterlebt wird mein Bericht bestimmt nicht. Bleibt euch wohl nur eines: Lesen wie's war, enttäuscht feststellen, was ihr verpasst habt, und nächstes mal selber mitkommen. Nun also, die ersten reisten schon am Montag an und blieben dann auch gleich noch etwas länger. Am Mittwoch gesellten sich dann nochmals Fünf dazu, bevor am Donnerstag dann das Gros anreiste, 28 insgesamt. Diesmal, aus Platzgründen, verteilt auf zwei Pensionen, die aber direkt neben einander liegen. Wie zu vernehmen war, ist die Idee etwas früher anzureisen oder noch ein paar Tage länger zu bleiben, bei den Einen oder Andern auf Interesse gestossen. Vier Tage Südtirol sind zwar super, halt aber auch viel zu schnell vorbei. |
Blick auf den Stausee Lago di San Giustina |
Nachtessen im Weisses Röss'l |
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Heuer schafften es sogar alle mehr oder weniger pünktlich anzukommen, ohne das jemand seine "Pappe" abgeben musste. Ob dies an der Fahrweise oder an mangelnden'' Kontrollen liegt, bliebe zu klären? Egal, Donnerstag Abend 19.30 Uhr Weisses Röss'l in Kaltern, wie eigentlich jedes Jahr belagern wir einen Saal im 1. Stock. Anschliessend, wie eigentlich jedes Jahr, erstürmen wir die Gelateria um unsere vollen Bäuche noch etwas mehr vollzustopfen. Ich glaube, bis zu 5 Kugeln Glacé durfte die Dame hinter der Theke auf die Waffeln türmen, gelle Kurt ? Da soviel Süsses auch wieder Durst gibt, nahmen dann noch die meisten den Weg zum Heiss - Keller unter die Füsse. Ein sich durch Blitz und Donner ankündigendes Gewitter vertrieb dann einen Teil unserer Clique Richtung Pension, während die Andern sich einen gedeckten Sitzplatz suchten. Kurze Zeit später goss es wie aus Kübeln, irgendwo schlug ein Blitz ein und dunkel war's. Dieses süsse, kleine Unwetter bescherte doch einigen nasse Sachen. Egal, ob sie die Kleider trugen oder die Schuhe auf dem Balkon standen - nass war nass. Dafür war's beim Mopedfahren die ganze Zeit schön, so auch am nächsten Morgen. Die Nimmermüden starteten gleich nach dem Frühstück ihre Touren, andere verweilten am Kalterersee oder im Dorf selber. So kann jeder für sich entscheiden wozu er oder sie gerade Lust hat, sich selber eine Tour aussuchen oder sich einer Gruppe anschliessen. Somit findet wohl jeder das Passende für sich. Spätesten um 19.00 Uhr ist dann wieder Zeit um gemeinsam zur Fütterung zu schreiten. Es sieht jedenfalls so aus, wenn sich ein ganzes Rudel MRT'ler zu Tische begibt, was nicht etwa heissen soll, dass es ungesittet zu und her ging. Heute tafelten wir im Heiss - Keller, wo Karin für uns reserviert hatte. Zum Glück sind die Gaststätten hier auf Grossandrang vorbereitet, so dass es nicht ein allzu grosse Problem ist ein paar Tische zu bekommen. Trotzdem kann es sein, dass die Bedienung dann doch mal das Eine oder Andere vergisst, oder man halt mal etwas länger warten muss. Aber wie die alten Italiener sagen 'Errare humanum est', oder zu deutsch, 'iss was auf den Tisch kommt'. Dieser Abend verging ohne Gewitter aber sicherlich nicht ohne Besuch der Eisdiele. Mmmmh, Pistazien, Haselnuss, Schoko, Banane, Vanille, Amarena, Malaga, Yoghurt oder Pomollo, um nur einige Sorten zu nennen, wer kann sich da schon entscheiden, wir mussten. |
Geri entspannt am Kalterersee |
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Kurz vor Sperrstunde lassen sich dann einige noch in der
Gartenbeiz des Café Marktplatzes nieder. In tiefsinnigen Gesprächen
werden die Geschehnisse des Tages rekapituliert und die unheimlichen
Schräglagen und Überholmanöver nochmals vor dem geistigen Auge
betrachtet. Apropos geistig, der Himbeergeist soll sehr zu empfehlen
sein. |
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Für den letzten gemeinsamen Abend hiess unser Ziel, na logisch werdet ihr sagen, Eisdiele, aber zuvor genossen wir kulinarische Leckereien im Schlosskeller. Dort gibt's Sachen wie Jungschweinefilet im Senfmantel, Weissweinschaumsuppe, Lachsravioli oder Carpaccio von der Jungstierlende. Ja, hier beginnt das Geniessen bereits beim Lesen der Speisekarte. Man fragt sich da unweigerlich, wie alt wohl so ein Jungschwein wird. Ich glaube fast, nicht allzu alt, denn anhand der Grösse der Filetstücke müssen sie wohl sehr jung in die Pfanne springen. Gut war's auf jeden Fall und auch die Dessertkreationen sind eine Augenweide. Wie vorhin schon richtig bemerkt, blieb der Gang zur Gelateria nicht aus, auch dem Café Marktplatz wurde noch ein Besuch abgestattet, bevor das Sandmännchen kam. Schliesslich mussten die meisten am nächsten morgen früh aus den Federn, galt es doch die Heimfahrt unter die Räder zu nehmen. So das war's mal wieder, na denn mal tschüss, bis im nächsten Jahr. |
Euer Jonny Bremsbelag(T. Zwyssig) |