Pfingstfahrt durch den Jura Ins Portes du Soleil (Frankreich) am Wochenende vom Samstag, 2. bis Montag 4. Juni 2001

Von Neuhausen fuhren wir nach Eglisau, dann Kaiserstuhl, Baden Oensingen, über den Scheltenpass nach Delémont, über den Les Rangiers, die Rennstrecke runter nach StUrsanne, dem Doubs entlang bis St. Hippolyte (F). Über Maiche bis Biaufond, wo wir den Mittagshalt machten.

Nach dem Essen (es gab Fisch oder Trapp-Trapp) gings weiter nach Le Locle, Mortean Pontarlier, über den Col des Etroits nach Yverdon-Les-Bains. Dann fuhren wir quer durchs Waadtland, eine Kurve folgte der anderen nach Moudon. In Châtel-St-Denis erwartete uns eine wunderschöne Aussicht über den Genfersee. Weiter gings nach Monthey über den Pass de Morgins bis nach La Chappel d'Abondance, wo wir im Hotel l'Alpage Zimmer bezogen.

Der Hotelier empfing uns sehr freundlich - er ist nebenbei als Töfffahrlehrer tätig. Das Essen und vor allem der Wein mundeten vorzüglich. Jeder SpecialWunsch wurde von der Küche ausgeführt, nur der Wunsch bei Petrus nach besserem Wetter dauerte etwas länger. Es regnete von Samstagmittag bis Sonntagmorgen in strömen, unsere Töffs taten mir richtig leid.

Doch dann hatte der da oben ein Einsehen und liess die Sonne hervorkommen. Wir hüpften sogleich auf unsere Räder, nur bei Geri brauchten wir ein wenig Überredenskunst. Ich glaube, ihm hat die kurvige Anfahrtstrecke etwas zugesetzt - oder war es gar der Wein vom Vorabend? Also befuhren wir die wunderschönen Strassen der Haute-Savoie und konnten sogar in einer Gartenwirtschaft zu Mittag essen.

Am Montag mussten wir uns leider wieder auf den Heimweg machen. Wir fuhren nach Evian alles dem Genfersee entlang nach Aigle, Bex, Villars-sur-Olion über den Col de la Croix, dann nach Gstaad, Zweisimmen, hernach über den Jaunpass am Lac de la Gruyère entlang durch das Schwarzenburgerland, über den Gurnigel nach Belp. Es war ca. 16.00 Uhr, als wir nach einem Tankhalt beschlossen, den schnellsten Weg nach Schaffhausen über die Autobahn zu fahren. Wieder einmal genossen wir MRT'ler ein tolles Wochenende unter Gleichgesinnten. - Nur mein Hinterreifen fand die vielen Kurven nicht so toll, er hatte so arg abgenommen, dass er aussah wie eine Blutwurst.
 

Euer Präsi
Walter