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15. Orientierungsfahrt des MC Arosa vom 7./8. Juli 2001 |
Das zweite Mal nahmen wir MRT'ler an diesem Anlass teil. 15 Clübler wollten wieder nach Arosa, der Berg rufte oder war es das Festzelt mit der guten aber lauten Musik, die Bar die Grilladen oder gar der Alkohol? Was soll's, wir fuhren hin, so schnell wie möglich nicht mit 250 km/h, nein, nein, so schnell darf man in der Schweiz nicht! Sonst wirst du arm oder eingebuchtet. Wir fuhren auf dem kürzesten Weg nach Chur. In Wil der erste Zwangshalt. Bei Sandras Gagiva hatte sich die Schraube des Schalthebels auf der Autobahn klangheimlich verabschiedet. |
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Gut dass Stefan dabei war, der einfach die Schraube des Bremshebels rausdrehte und damit den Schalthebel wieder befestigte. Sein Kommentar dazu lautete: "Schalten musst du, hinten bremsen sowieso nur selten." Sandra antwortete darauf: "Wie soll ich nun am Berg anfahren, wie ich es in der Fahrschule gelernt habe?' Einige MRT'ler konnten sich das Grinsen nicht verkneifen und erwiderten, die Vorderbremse ist ja auch gut für das. Also ging's weiter über den Ricken bis nach Schänis. Bei "Schnyder Corse" besorgte Sandra für ihre Italienerin eine Ersatzschraube, die sie sage und schreibe Fr. 30-. kostete. Um ca. 11.00 Uhr kamen wir in Chur an und starteten zur Orientierungsfahrt Richtung Ilanz. Mit dem Gepäck liessen einige auch die Regenkombis in Chur zurück, was sich im Nachhinein nicht als sehr klug erwies. Das Wetter war sehr unsicher, wir hatten nämlich schon Glück, dass wir trocken nach Chur kamen. |
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Beim ersten Posten in Laax vielen schon die ersten Tropfen und Richtung Ilanz sah der Himmel gar nicht gut aus. In Disentis angekommen regnete es in Strömen. Craig, Sandra, Patrick und Bianca suchten Schutz in einem Restaurant. Jürg Rieder hatte sich schon vorab von uns retour nach Chur verabschiedet. Manf, Stefan und Mona und der Schreibende fuhren weiter Richtung Lukmanier. Dunkle Wolken, Blitz und Donner und ergiebiger Regen begleiteten uns über den Pass. Mich spülte es fast mit meiner Mille von der Strasse. Sie bekam die Taufe (meine Milli-Prilli) und zwar eine gewaltige. Es war mitten am Tag so dunkel, dass die Strassenlaternen brannten. Weiter ging's Richtung Bellinzona, dann nach Cama, wo sich bei einem Motel der dritte Posten befand und gleichzeitig das Mittagessen serviert wurde. Das war ein Anblick - vor dem Motel und auf der Terrasse überall durchnässte Biker, die ihre Handschuhe auswanden und die Töffstiefel ausleerten. Im Restaurant drinnen hingen überall nasse Klamotten und Regenkombis rum, ich denke es waren über 100 Prozent Luftfeuchtigkeit im Raum. Doch die Stimmung in dieser Waschküche war blendend. Ein echter Chnüttler lässt sich den Tag von so ein bisschen Regen nicht versauen. Nach dem Mittagessen regnete es immer noch. Ein Zürcher Paar liess sich etwas ganz Originelles einfallen. Sie wickelten sich von Kopf bis Fuss in Abfallsäcke ein und sahen aus wie die Michelin-Männchen. Ob dieser Regenschutz praktisch war oder nicht, spielte keine Rolle. Sie hatten ihre Show im Sack. In Nufenen war noch ein Posten, dann gings wieder nach Chur zum Ausgangspunkt der O-Fahr. In Chur stiess noch die Hübscher-Truppe zu uns, die nicht an der Rundfahrt teilgenommen hat und nur wegen des Festes, das am Abend abging, gekommen war. Mit Polizeibegleitung fuhren wir alle zusammen - ungefähr 70 Motorräder - nach Arosa. |
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Wir übernachteten wieder im Hotel Alpina wie letztes Jahr. Um 19.30 Uhr trafen sich alle an der Hotelbar. |
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![]() Nach einem kurzen Apero machten wir uns auf den Weg zum Festzelt. Zuerst musste unser Hunger befriedigt werden, damit wir Kraft für den Abend hatten. Mit guter Musik und super Stimmung und einem 7. Rang unseres Manfreds dauerte es bis in die frühen Morgenstunden, bis wir in unsere Kojen schlüpften. |
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Ich bin um fünf vor und Manf um fünf nach ins Bett gekrochen. Tja, einer muss ja der Letzte sein.
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Euer Präsi Walter |