Heute erzähl ich euch mal die Geschichte von den MRT’lern im Südtirol, und die beginnt so:
Jedes Jahr wenn das Wetter wärmer wird, die Pässe vom Schnee befreit sind und ein kribbeln in der rechten Hand zu verspüren ist geht’s los. Heuer war’s am Samstag dem 14. Mai, also 49 Tage nach Ostern. Ihr fragt euch sicher warum ich das noch so genau weiss, aber ganz einfach, ich hab’s mir aufgeschrieben und dann gibt’s ja auch noch Bilder, dazu aber später.
Nun, von Feuerthalen aus ging’s über den Ricken, dem Walensee entlang und durchs Prätigau, über Flüela und Ofenpass ins Vinschgau. Dann, fast schon traditionell, über den Gampenpass auf den Mendola wo bereits das erste Tiramisu verspeist wurde. Vom Mendola runter nach Kaltern dann stockdichter Nebel. Nicht einmal die Bagger am Strassenrand waren richtig zu erkennen.
Dass ein MRT’ler bis am nächsten Morgen überleben kann braucht er ja bekanntlich ein üppiges Abendessen, so begab man sich dann ins Restaurant Marktplatz zum gemeinschaftlichen dinieren. Da gibt’s übrigens das beste Tiramisu, gemäss einer Clubinternen Rangliste jedenfalls, da diese aber von Tiramisuabhängigen erstellt wurde sollte sich da lieber jeder selber mal durchtesten.
Am Sonntag sollte man ja eigentlich ruhen. Nicht so dass MRT, schon kurz nach zehn Uhr wurde die Maschine angelassen und man stellte sich nebeneinander auf, jedenfalls einige unverwegene. Die richtige Sitzposition wurde gesucht und die Startaufstellung besprochen, und dann ging’s los, das 125er Rennen wurde gestartet. Als Tom Lüthi dann auf der Ehrenrunde mangels Benzin stehen blieb kamen Erinnerungen ans Südtirol 04 hoch, als einem Tutu der Treibstoff ausging.
Doch nicht alle strapazierten ihr Hinterteil vor dem Fernsehkasten, einige marschierten zum Kalterersee und auch wieder zurück.
Es wurde Montag und das ist die Romy.
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Romy ist begeistert davon heute mal wieder Moped zu fahren und heute hat sie Gelegenheit dazu.
Penser Joch und Jaufenpass stehen auf dem Programm. Doch angesichts der dunklen Wolken über dem Penser Joch wird entschieden wieder umzukehren, denn schlechtes Wetter und Kälte mögen Motorradfahrer nicht besonders gerne. |
Ebenso unbeliebt, jedenfalls bei zwei „Rennfahrern“ denke ich, sind Kreisel. Kreisel werden Mitte in die Strasse gebaut, ignoriert man sie wirken die Randsteine, rund um das Inselchen in der Mitte, wie eine Sprungschanze. Angesichts des Notarztes und Krankenwagens vor Ort, misslang wohl die Landung. Wir dagegen landeten nach einer Mittagspause in Meran wo uns Mary und Roli in ihr Lieblingscafé führten, zu Fuss, durch halb Meran durch. Was die Beiden uns nicht sagten war, dass das Café Montags geschlossen ist.
| Vielen Dank für den guten Tipp. |
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Das ist Stefan. (Mit klein Lara)
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Stefan freut sich heute riesig. Aber das ist kein Wunder, denn heute röhren wir durch’s Val di Cembra bis nach Pérgine um das dortige Schloss zu besuchen. Zurück geht’s über den Redebus und Lavazè.
In Kaltern dann ein kurzer Regenschauer von dem wir uns durch Kaffee und Kuchen stärken um auch bis zum Abendessen durchzuhalten. |
Der Blick aus dem Fenster am Mittwoch lässt schlimmes erahnen. So regnet’s heftig und lange, was wir eigentlich nicht besonders mögen, ausser Karin und Markus.
Das sind Karin und Markus
Es ist schön und sie gehen lieber etwas laufen..., ach nein andersrum, sie wollen ihren Liebsten etwas schönes kaufen, so stimmt’s. Es regnet ja, während der Rest mit jassen oder Schönheitsschläfchen die Zeit verbringt.
Donnerstags dann strahlend blauer Himmel, so wie wir es lieben, aber ihr kennt das ja sicher, da sitzt man zusammen beim Frühstück, überlegt sich wo man hin will und dann hat jeder eine andere Idee. Nicht so bei uns, da hat jeder mehrere Ideen, somit hat man dann richtig Auswahl und braucht nicht den erst besten Vorschlag gleich anzunehmen.
Schlussendlich geht’s dann über den Mendola, dem Molvenosee entlang nach Idro wo wir unseren Mittag machen.
Mittag kennt jetzt vermutlich nicht jeder, das will ich euch etwas näher erklären. Mittag steht umgangssprachlich für Mittagspause und Pause kommt aus dem griechischen und bedeutet Ruhezeit. Es ist also die Zeit über Mittag in der man ruht und zur Stärkung Nahrung zu sich nimmt.
Am Nachmittag dann die Fahrt rüber zum Gardasee und am Lago di Tenno vorbei nach Madonna di Campiglio und wieder zurück nach Kaltern.
Der Freitag war der Tag der Entscheidung. Ich entschied mich ein Brötchen mehr zu essen als üblich, nein nicht nur so zum Plausch, denn heute stand die Dolomitentour auf dem Programm. Also das eben gelernte mit dem Mittagessen sofort wieder aus dem Gedächtnis streichen und ab auf die Mopeds.
Ich hab mich dann doch für die kleine Tour entschieden und mich zwei anderen Weicheiern angeschlossen. So fanden wir auch Zeit um über Mittag einen Teller Pasta zu geniessen. Pasta gab’s auch am Abend im Kalterer Hof, für die die Lust hatten. Für die Anderen gab’s.... logischerweise, etwas anderes.
Samstag, aber das wisst ihr ja bestimmt, ist der Tag vor dem Sonntag, ach wie schnell die Zeit doch vergeht. Und am Sonntag geht’s schon wieder nach Hause, also heisst’s sich nochmals entspannen und die verbleibende Zeit geniessen. Wie könnte man das besser tun als bei einem Glacé, aber nicht einfach so beim Italiener um die Ecke, ne ein bisschen Bewegung muss sein. Also rauf auf die Feuerstühle und ab auf den Mendola und weil’s so schön war fuhren wir gleich weiter bis zum Penegall auf 1727 m.ü.M..
Schade, schon wieder Sonntag. Jetzt geht’s heimwärts und damit wir den Weg finden haben wir GPS, aber das kennt ihr ja sicher, das heisst Geri Pfindet Schaffhausen und so ist’s auch.
Wohlbehütet, oder heisst’s eigentlich behelmt, finden wir den Weg ins Paradies, wo wir bei Tee und Kaffee schon wieder Pläne für’s nächste Jahr schmieden bevor wir uns dann verabschieden.
Das war die Geschichte mit dem MRT im Südtirol, heute mit
Ernst
Geri
Karin
Lara
Markus
Markus
Marlies
Mary
Mona
Romy
Roli
Stefan
Thomas
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Und natürlich, wie immer, mit tollen Fotos von Markus.
Euer Jonny Bremsbelag
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