Südtirol 2002Der Kultbericht von Jonny Bremsbelag |
Do. 9. - So. 12. Mai
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Super, Super, Super Sagte jedenfalls Bernie Ecclestone am F1 GP in Österreich. Aber wie erging es wohl unseren MRT'lern, über Auffahrt, im Südtirol? Was gibt's Neues in der Gerüchteküche? Wer hat die meisten Gelatti verdrückt? Wo gibt's Fencheltee? Wie steht's um den Orientierungssinn unseres GS - Riders und was hat es auf sich mit der Aussage: "Wüsset ihr eigentlich au dass bi Räge und Chälti d'Hafteigäschafte vo dä Pneu noh loht?" |
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Wenn euch die Antworten auf diese Fragen interessieren und ihr auch wissen wollt wie ein Geist die Bestellungen unseres Abendessen manipulierte, dann ...... nun dann habe ich ein Problem. Logischerweise werden keine Gerüchte verbreitet, höchsten Insider - news, und auch andere kompromittierende Einzelheiten können aus Gründen des Datenschutzes, selbstverständlich nicht, oder nur teilweise, nun ja vielleicht hier und da auch mal etwas genauer bekannt gegeben werden. Falls jemand mehr Einzelheiten möchte: Jeden Freitag ab 20:30 trifft "man" sich am MRT - Stammtisch im Restaurant Salmen in Neuhausen! |
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Zurück zur Kurzfassung unseres Vereinsanlasses in Kaltern. Für die Einen war's zwar gar nicht kurz, die verbrachten eine ganze Woche im Norden Italiens und reisten schon am Samstag der letzten Woche an. Ab Montag folgten dann jeden Tag ein paar den Lockrufen des Südens bevor am Freitag, mit der Ankunft unseres Präsidenten, alle 24 Motorrad - Enthusiasten beisammen waren. Leider waren die Lockrufe etwas feucht und es gab immer wieder mal Niederschläge. Der Himmel war meistens bedeckt und die Sonne zeigte sich doch eher selten. Die Temperaturen dem entsprechend Arktisch - Griffheizung sei Dank - wer hatte nutzte sie bestimmt. Am Donnerstag versorgten wir uns wieder einmal, mit Speis und Trank, in der Linde. Wer's kennt weiss, auf dem Heimweg zur Pension geht's fast nur noch bergab. Also kein Problem auch wenn's Bäuchlein mal zu voll sein sollte. Nach ausgiebigem Verkosten örtlicher Spezialitäten und Anderem zog's die Einen in den Niklaus - Keller, die Andern ins nahegelegene Pub. Am nächsten Tag ging's dann ab in die Dolomiten. Da wegen dem nicht allzu guten Wetter die Berge etwas verhangen und die ganze Landschaft auch etwas triste dreinschaute, konnte man sich also voll aufs Moped fahren konzentrieren und musste sich nicht wie ein Tourist auf Sightseeing Tour benehmen. Dementsprechend forsch legten die beiden BMW's das Tempo vor. Ich beziehe mich extra auf "die Beiden" weil sich die GS niemals mehr als einen Meter vom Hinterrad ihrer Bayrischen Kollegin entfernte. Insider wissen natürlich das der Pilot der GS zwar saustark Töff fährt, der Umgang mit der Landkarte aber zu wünschen übrig lässt. So bleibt ihm halt nichts anderes als immer dicht dran zu bleiben. Wetterbedingt gab's öfters nasse Fahrbahnen was angesichts der vielen, vielen Kurven doch etwas schade war. Dass sich die Hafteigenschaften der Pneus bei widrigem Wetter aber verschlechtern sollen wurde, Gott sei Dank, nicht bestätigt. |
Die, die nicht in den Bergen herum kurvten waren, soviel ich weiss, in Meran zum bummeln. Der z'Nacht im Weissen Rössl war, wie eigentlich jedes Jahr, exzellent. Obwohl sich die Meisten nach dem Essen noch einen Dessert genehmigten, erblickte man auch MRT'ler bei Nach- Nachtischen in Eisdielen. Verfres...... ! Samstag's war's fast schon klar, Regen am Morgen bringt Kalorien und Sorgen. Denkste, auf der Suche nach trocknen Strassen und Sonne zog's ein paar Verwegene Biker Richtung Norden. Einige nach Bozen an den Markt und einige Kaloriensünder in die umliegenden Lokalitäten. Für das Abendessen trafen wir uns wieder in einem Restaurant im Zentrum von Kaltern. Leider misslang die Bewirtung etwas weil, dies tönt jetzt zwar sehr mysteriös und wir konnten es selber kaum fassen, das Hausgespenst Pankrazius den Vollmond spürte. Dabei geschehen seltsame Dinge. Kunden können nicht bedient werden weil Pizzas unauffindbar aus dem Ofen verschwinden um dann plötzlich auf Tischen anderer Gäste aufzutauchen. Volle Teller stehen auf Eckbänken herum und ein einsamer Salat ist seit Jahrzehnten auf der suche nach seinem imaginären Besteller. Wirklich, es ist kaum zu glauben erst als wir Pankrazius jaulen hörten, es klang fast wie das bellen eines Hundes, wurde uns bewusst das hier irgend etwas nicht stimmen konnte. Nicht einmal das gekelterte Wasser aus dem Pfarrhof, welches in Gläser gefüllt, klangvoll und von Prostsagungen begleitend, geopfert wurde, vermochte den Geist zu besänftigen. Nun blieb nur eines, die Flucht. Um etwas Verwirrung zu stiften flüchteten wir in drei Gruppen, den Treffpunkt arrangierten wir unter Zuhilfenahme modernster Kommunikationsmittel, trotz Empfängnissproblemen. Das Café Marktplatz anerbot sich für dieses Vorhaben obwohl der durch den Patron gerühmte Fencheltee keinen grossen Anklang fand. Willi und Grappa sind da eher akzeptiert und auch Miss Tira Misu und Mister Apf - el - Strudel sind begehrte Tischgesellen. |
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Sonntag's heisst's abschied nehmen. Es geht nach Hause zurück. Nun kann auch ich sagen super, super, super. Bis zum nächsten mal. Euer Jonny Bremsbelag |