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Am Samstagmorgen, 12. Mai, trafen sich einige Helfer bei schönstem Wetter auf dem ehemaligen Strassenverkehrsgelände im Mühlental. Guter Laune begann man mit dem Aufstellen. Nach und nach standen der metallene Absperrzaun, das Anmeldezelt, die Festbestuhlung, der Grill und auch der Transportbus unserer Seitenwagenfahrer. Die Fahrlehrer stellten den Parcours zusammen. Felix Harzenmoser und Röllin Motos stellten die neuesten Motorräder aus. Die Zürich Versicherung war ebenfalls mit einem Stand vertreten, in welchem man sich beraten lassen und auch an einem Wettbewerb teilnehmen konnte.
 Stand Felix Harzenmoser mit ausgestellten 2-Rädern |
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 Stand von Röllin Motos Dachsen |
 Der Stand der Zürich Versicherung mit einem Geschicklichkeitswettbewerb |
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Der Fahrtag beginnt
Bereits bei Beginn um halb zehn war die erste Fünfergruppe angemeldet, welche von einem der sechs Fahrlehrer auf den Parcours begleitet wurde.
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Spurgasse Zuerst begann das langsame Fahren in der Spurgasse, welche tückischerweise noch einen Rechtsknick aufwies. Wichtig war hier das Voraussehen und die Betätigung der Hinterbremse. Nachdem die Teilnehmer die Übung bis zu drei Mal durchfahren hatten, bekamen sie das Gefühl dafür, die Maschine richtig zu balancieren.
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Slalomparcours
Auf dem Slalomparcours lernten die Teilnehmer das Einlenken bis zum Lenkanschlag. Die eine Strecke war weiter, die andere nah ausgesteckt. Etliche Töggeli fielen um und zeugten vom Können des Teilnehmers oder des verfügbaren Lenkeinschlages der Maschine.
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Japanischer Garten Ein grosser, slalomartiger, mit vielen Kehren gespickter Parcours zehrte bei einigen Fahrern an der Kupplungshand. Mit viel Feingefühl musste man die Spur in der engen Gasse möglichst langsam beibehalten.
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Die Ausfahrt Anschliessend begann eine Ausfahrt auf den Reiat, ebenfalls begleitet von einem Fahrlehrer. Unterwegs wurden die Teilnehmer heimlich gefilmt.
Sonstiges
Auf dem Gelände konnte man sich bei fast wolkenlosem Himmel und sommerlichen Temperaturen verpflegen. Ursula sorgte für Kaffee und Mineral, Karin verwöhnte am Grill mit feinen Würsten. Am Anmeldestand war Erwin und nahm neben den Fahrtrainingsanmeldungen auch die Interessen des MRT wahr, indem er vielfältige Infos über unseren Club anbot.
 Karin am Grill |
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 Erwin am Anmeldestand |
Unsere Seitenwagenrennfahrer zeigten ihre zwei Gespanne und man konnte den Mechanikern bei der Arbeit zuschauen, wie sie die Gespanne warteten.
 Häberles Gespann |
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 Kisers Gespann |
Der Abschluss des gelungenen Tages
Die Plastiktöggeli wurden bis auf wenige entfernt. Der grosse Trainingsplatz wurde nun von etlichen Schaulustigen bevölkert, welche das grosse Spektakel erwarteten. Nein, es wurden keine akrobatischen Stunts von Fahrern mit Wheelis und rauchenden Burnouts gezeigt, die Renngespanne wurden auf den Platz geschoben. Die Fahrer der Gespanne, Kieser und Häberle nahmen in ihren Cockpits Platz und mutigen Beifahrern wurde gezeigt, wie sie hinten auf der Plampi-Plattform zu knien und sich festzuhalten hatten. Dann wurden die Gespanne angeschoben und unter eindrücklichem Auspuffsound brausten diese nun davon.
Die Renngespanne warten auf ihren Einsatz
Ich hatte der Aufforderung Häberles nachgegeben und mich wie die anderen mit klopfendem Herzen kniend auf der Plampi-Plattform niedergelassen und an empfohlenen Griffen festgehalten. Dann wurde das Gespann von Helfern angeschoben. Sofort kam hörbares Leben auf und wurde in Vorwärtstrieb umgesetzt. Bretthart die Federung. Die Fahrbahnunebenheiten kamen mit knallharten Schlägen, da sich ein Haltebügel genau auf Hüfthöhe befand. Völlig verkrampft hielt ich mich fest, denn mit jeder Runde, die Häberle mit mir fuhr, forcierte er das Tempo. Gnadenlos beschleunigte das Geschoss und vor der Kurve hatte ich beinahe Angst, dass mich die Bremsverzögerung über das Gespann werfe. Wieder spürte ich besagten Haltebügel schmerzhaft am Hüftknochen, aber die Kurve wurde schon durchfahren und wieder war da diese gnadenlose Beschleunigung, die grauenhaft am meinen Armen zerrte. Festhalten war mein einziger Gedanke, ungeahnte Adrenalinschübe überschwemmten mein Gehirn und Runde für Runde war ich der Beschleunigung ausgeliefert. Nach einer kleinen Ewigkeit, die jedoch nur wenige Minuten dauerte, stieg ich völlig geschafft ab und konnte nur ein "Wow, das isch dänn geil" von mir geben. Ich vermute, anderen Unerfahrenen ist es ebenso ergangen. Leider hatte Stefan noch eine Aufhängungspanne. Eine angeknackste Stange brach am Schluss während des Fahrens und brachte das Gespann lautstark zum Abbremsen, da die Motorschutzwanne am Boden streifte und ein Weiterfahren verunmöglichte.
Nach diesem eindrücklich und gut organisierten Tag wurde das Areal geräumt und viele gingen um eine Erfahrung reicher nach Hause.
Text und Fotos Andy Dietschi Webmaster Munot Racing Team Schaffhausen www.mrt-sh.ch
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