zurück zum Hauptdokument Arosa 2000    Arosa 14. Orientierungsfahrt vom 1. + 2. Juli 2000
Am Skiweekend im Januar dieses Jahres in Arosa erfuhren wir vom Barkeeper Jan, der in unserem Hotel tätig war, von dieser Veranstaltung.
Dabei erinnerte ich mich auch, dass im Motorsport Schweiz vor etwa zwei Jahren ein Artikel über diese Veranstaltung abgedruckt war. Also nahm ich mir fest vor, diesen Anlass in das MRT-Sommerprogramm zu integrieren.

Bis zum Anmeldeschluss hatten sich 16 MRT-lerinnen und MRT-ler angemeldet. Wir trafen uns um 7.30 Uhr bei schönstem Wetter - nicht jede Ausfahrt wird verregnet - zu Kaffee und Gipfel im Restaurant Tobler in Neuhausen.
Alle waren bei bester Stimmung und es wurden eifrig blöde Sprüche geklopft, mit Händen und Füssen geredet, sodass ich der Serviertochter den von mir bestellten Kaffee verschüttete. «Das fängt ja schon gut an», erntete ich den Spott einiger Kollegen. Craig und Sandra stiessen als Letzte zu unserer Runde. Sandra, wie aus dem Ei gepellt, mit neuem Partnerlookkombi, Craig mit einem Mückenfriedhof auf seiner zweiten Haut, der noch von der letzten Saison gestammt haben könnte. Sogleich wurde er auch von Padi gerügt, ob er denn eigentlich sein Leder nie putze. Um 8.00 Uhr machten wir uns auf den Weg, denn Chur, wo der Start zur 14. Orientierungsfahrt bei der Brauerei Calanda-Breu erfolgte, liegt ja nicht gleich am Weg.

Wir fuhren nach Winterthur, Wetzikon, Hinwil, über Schmerikon, die kürzeste Route über die Autobahn bis zur Raststätte Heidliand, wo ich mit Manf Schatzl abgemacht hatte. Weiter fuh-ren wir auf der Autobahn nach Chur. Auf dem Areal der Brauerei standen schon etliche Töffs und ihre Besitzer. Nachdem wir das Startgeld von Fr. 35.-- (inkl. Erinnerungsmedaille und Mittagessen) entrichtet hatten - sogar die Getränke und Brötli am Start waren inbegriffen -, schritten wir zum 1. Posten, bei dem es galt, mit einem Hockeyschläger einen Ball in die Löcher eines abgedeckten Tores zu treffen. Mit 0 Punkten musste ich das Feld räumen, im Gegensatz zu unserer Tourenchefin Karin, die schon etliche Punkte mit einem Glückstreffer einheimste.