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9. Tag - Samstag 30. September
Heute ist Abreise. Nicht nach Hause, sondern nur bis
Imola zum Superbike-Rennen. Wir fahren der Küste entlang auf der
Autobahn bis vor Rimini. Von dort geht es auf der Landstrasse bis hinauf
auf den Bergrücken von San Marino. Wir machen eine kleine Mittasrast
und geniessen die Grossartige Aussicht von dort oben herab.
Weiter führt uns die Tour Westwärts durch langgezogene Täler
und über kleine und grössere Pässchen. Superstrassen und
Kurven, Kurven und nochmals Kurven. Es würde sich lohnen, einmal
in dieser Gegend eine Woche Ferien einzuplanen. Bei der Abfahrt vom Passo
Mandrioli muss ich anhalten, die Bremse der Goldwing macht wieder einmal
schlapp – Überhitzung !!
Ich lasse die anderen Vorausfahren und wir folgen langsam nach, damit
sich die Bremsen im Fahrtwind wieder erholen können. Von Stia aus
geht es eine Superstrasse hinauf zum Passo la Calle. Hierher kommen wohl
alle Töffreaks aus ganz Oberitalien. Es herrscht reger Verkehr. Auf
der Passhöhe zweigen wir links ab Richtung Monte Falco. Schlechte
Wahl....
Nach einigen Kilometern ist die Strasse gesperrt und wir müssen wieder
umkehren. Also wieder nach Stia hinunter und weiter Westwärts Richtung
Florenz. Ein kurzer Halt für K+K und weiter auf der roten Strasse
nach Norden. In San Godenzo werden die durstigen Mopeds nochmals aufgefüllt
und dann wird der vermeintlich letzte Pass für heute, der Passo di
Muraglione, in Angriff genommen.
Ich voraus, die Bremsen funktionieren wieder einwandfrei, holen wir nach
der Passhöhe einen Tifosi auf einer CBGXRR mit laut röhrendem
Auspuff ein. Er fährt zugegebenermassen recht gemütlich Bergab,
also überholen. Nach einiger Zeit sehe ich Ihn im Rückspiegel
inmitten unserer Leute daherkommen. Ich beobachte Ihn und sehe dass er
alle wieder überholt. Ich hole das letzte aus der Goldwing heraus
um es Ihm nicht allzuleicht zu machen. Es hat genügend Kurven damit
es Ihm immer nur gerade bis nebenan reicht aber zum nach vorne fahren
geht’s nicht. OK ich mache natürlich die Goldi schon so breit
wie möglich. Leider sind dann die Bremsen wieder im Eimmer und ich
muss Ihn ziehen lassen.
In San Benedetto in Alpe schwenken wir links ab und schon sind wir wieder
in der schönsten Kurvenorgie drin. Wieder Haufenweise Pässchen
und Täler bis wir in Riolo Terme ankommen und dort nach kurzer Suche
unser Hotel finden. Wir sind erstaunt das Craig, Manf, Roger, Adrian und
Patrick noch nicht im Hotel sind. Die sind direkt nach Imola gekommen
und haben heute das Training geschaut. Endlich treffen sie auch ein und
wir können im Hotel zusammen das Nachtessen geniessen.
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