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8. Tag - Freitag 29. September

Helene und ich fahren heute alleine nach Norcia. Alle anderen wollen nochmals einen Badetag einschieben. Ich möchte Würste mit nach Hause nehmen. In Norcia gibt es Würste und Trüffel zu kaufen.

Wieder geht es über Teramo nach Ascoli. Unterwegs besuchen wir noch Civitella. Das ist ein Städtchen mit einer gewaltigen Burganlage und thront natürlich ebenfalls auf einem Bergrücken. Während Helene Pause macht erkunde ich kurz das Städtchen. Ich merke aber schnell das eine ausführliche Besichtigung viel Zeit in Anspruch nehmen würde, also kehre ich zum Töff zurück und wir fahren weiter.

Von Ascoli nehmen wir die rote Strasse bis Arquata. Von dort aus geht es über einen Pass nach Norcia hinüber. Norcia liegt in einem kleinen Hochtal. Von der Passhöhe aus ist die Stadt nicht zu sehen den sie liegt unter einer Wolkendecke. Hier muss ein spezielles Klima herrschen, den als wir ins Tal hinunter kommen wird es merklich um einige Grade kühler.

Wir zirkeln durch kleine verwinkelte Gässchen ins Zentrum hinein wo wir direkt vor einer Metzgerei parkieren können. Der ganze Laden ist überfüllt mit unglaublich vielen verschiedenen Arten von Salamis und Würsten. Wir können uns fast nicht Entscheiden. Dann kaufen wir noch ein kleines Glas Trüffel. Die sollen doch so wahnsinnig teuer sein. Unser Glas mit 30 Gramm kostet 7.- €. Geht doch, oder ?

Wir verlassen die Hochebene Richtung Süden und fahren über Amatrice zum Lago di Compotosto. Dieses mal wählen wir die Strasse die auf der Südseite um den See herumführt. Eine schlechte Wahl, die Strasse ist stark verschmutzt und ich muss sehr Vorsichtig fahren.

Es hätte mich gereizt nochmals über den Gran Sasso zu fahren. Da wir aber nicht wieder so spät ins Hotel zurückkehren wollen wählen wir die Schnellstrasse, welche über Montorio an die Küste zurückführt.