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4. Tag - Montag 25. September
So jetzt wird aber Motorrad gefahren. Wir haben eine
Tour in den Parc Gran Sasso d’Italia geplant. Dieser Parc befindet
sich in den höchsten Bergen der Abruzzen. Wir starten um 9 Uhr und
fahren Richtung Teramo. Es hat viel Verkehr, bis wir von der Überlandstrasse
abzweigen können. Teramo, dann bis Ascoli Piceno, das heisst schön
verbogene Strassen. In Ascoli müssen wir kurz etwas die rote Strasse
welche nach Arquata führt suchen, doch dann geht es zügig bis
Arquata und weiter, bis wir vor Amatrice diese Hauptstrasse verlassen
und in das Gebirge abschwenken. Das erste Ziel ist der Lago Compotosto.
Bis wir dort oben angekommen sind, haben wir bereits die Flanken der Pneus,
die bis jetzt nicht gross gefordert waren, zum glühen gebracht. Der
Lago Compotosto ist ein riesiger Stausee mit jeweils einer Staumauer im
Westen und im Osten. Weiter fahren wir nach Campanelle und schwenken dort
links ab Richtung Campo Imperatore. Der Campo Imperatore ist ein Teil
dieser grossen Hochebene und hat etwas mit einem Kaiser Friedrich II zu
tun, aber wir machen hier nicht in Geschichte.
Das Wetter ist nicht allzu schön, im Gegenteil manchmal meint man
das es sogar etwas regnet. In der Nähe von Assergi, in Fonte Cerreto
kehren wir bei der Talstation einer Gondelbahn zum Mittagessen ein. Leider
gibt es nur das obgligate Pannini, dafür warm; aber das ist auch
gut.
Dem Anschein nach sind wir in einem Wintersportort gelandet. Auf den umliegenden
Bergrücken können wir ab und zu einen Skilift ausmachen.
Wir durchqueren den Campo Imperatore und kommen über Penne (Schmatz)
wieder nach Rosetto zurück.
In unserem Hotel sind noch 2 Deutsche Töffahrerpaare einquartiert.
Die eine Frau ist bei dem schwachen Regen übers Vorderrad ausgerutscht
und hat sich das Schlüsselbein gebrochen. Ferien ade.
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